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Nettes Gerät, aber mäßiger Kaffee /Bericht vom 30. Januar 2007 Ich habe die Senseo-Maschine seit einigen Wochen. Das Gerät ist gut verarbeitet und hinsichtlich der Bedienung durchdacht. Der Wassertank ist vielleicht ein wenig klein - wenn ich das recht in Erinnerung habe, fasst er Wasser für fünf Tassen - , aber dieser kleiner Nachteil lässt sich leicht verschmerzen.
Weniger positiv sehe ich den Kaffee, den die Maschine produziert. Es gibt inzwischen viele Hersteller die Kaffee-Pads für die Senseo-Maschine herstellen. Ich möchte bei der folgenden Betrachtung die Hersteller, die üblicherweise mäßigen Kaffee produzieren, Jacobs beispielsweise, außen vor lassen (sorry, aber ich trinke sehr gerne Kaffee).
Der Kaffee, den die Maschine mit Kaffee-Pads von Douwe-Egberts produziert, ist für meinen Geschmack größtenteils in Ordnung. Überhaupt nicht geschmeckt hat mir der koffeinfreie Kaffee von Douwe-Egberts. Für meinen Geschmack ist dieser einfach scheußlich.
Wer wirklich guten Kaffee erwartet, ist mit den Kaffee-Pads nicht gut beraten. Das liegt zum einen an der für Kaffee zu kurzen Kontaktzeit zwischen Kaffee(-Pad) und Wasser (vielleicht vier bis fünf Sekunden) und zum anderen natürlich an dem in den Pads verwendeten Kaffee. An der erst genannten Ursache kann man nichts ändern, wenn man sich für eine Senseo-Maschine entscheidet. Sie ist technisch bedingt. Den Kaffee kann man theoretisch jedoch ersetzen, wenn man Dauerfilter verwendet (gibt's auch hier bei Amazon).
Verwendet man beispielsweise Dauerfilter und gepa-Bio-Kaffee, wie die Sorten Camino (mit Koffein) oder Serano (ohne Koffein), ist das Ergebnis geschmacklich deutlich besser als mit den Kaffee-Pads von Douwe-Egberts (und das scheinen bereits die besten zu sein). Geschmacklich liegt der Kaffee aber immer noch hinter dem Kaffee, den man mit dem gleichen Kaffeepulver auf einer einer guten (!= teureren) Kaffeemaschine oder beim Aufschütten von Hand erzielt. Außerdem benötigt man bei der Senseo-Maschine bedingt durch die kürzere Kontaktzeit etwas mehr Kaffeepulver als bei einer herkömmlichen Maschine. Wer gerne sehr starken Kaffee trinkt wird darüber hinaus das Problem haben, dass in den Dauerfilter nicht genügend Kaffeepulver eingefüllt werden kann, um mit der Senseo-Maschine starken Kaffee zu produzieren. Letzteres war für mich aber kein Problem.
Bezüglich der Dauerfilter sollte man keine zu hohen Erwartung haben: Die Dauerfilter von Fackelmann sind schlicht unbrauchbar. Die gelben mit Nylon-Filter (?) sind out-of-the box besser, filtern aber noch nicht ausreichend. Abhilfe schafft hier das Einlegen eines Rundfilters in den Dauerfilter. Rundfilter kann man selbst herstellen, wenn man einfach Kreise in der passenden Größe aus herkömmlichen Filtertüren ausschneidet. Dann erhält man sehr gut gefilterten Kaffee.
Zum Schluss noch ein Wort zu den Kosten: Die Kaffee-Pads sind umgerechnet aus das Gramm teurer als guter Bio-Kaffee, was ich persönlich als ziemlich unverschämt empfinde. Wer lieber seinen eigenen Kaffee verwendet, erhält mit Dauerfiltern in jedem Fall die gleiche Qualität günstiger bzw. die Möglichkeit, besseren Kaffee mit der Senseo herzustellen. Leider ist dies nicht mehr so schön einfach wie beim Einsatz von Kaffee-Pads.
Gutes Produkt / Test vom 7. August 2006 Ich habe die Maschine jetzt einige Zeit und ich bin sehr zufrieden, der Kaffee ist schmackhaft und schlägt mir im Gegensatz zu Filterkaffee nicht auf den Magen - was der wesentliche Punkt für mich ist. Einige Sachen sind allerdings zu beachten: 1) Ich empfehle eine metallene, doppelwandige Thermotasse, da der Kaffee in üblichen Keramiktassen zu schnell abkühlt 2) Nicht alle Kaffeebecher passen unter den Auslauf, viele von meinen sind zu hoch. Leider ist weder die Höhe des Auslaufes noch die Wassermenge variierbar. 3) Ich habe keinen Weg gefunden, die Maschine vollständig zu entleeren, z.B. vor dem Urlaub 4) Nach dem Schließen solle man sich vergewissern, dass der Deckel richtig zu ist, da es (bei meiner Maschine zumindest) möglich ist, diesen so zu schließen, dass er nicht dicht ist. Trotz der angesprochenen "Macken" gebe ich 5 Sterne wegen des guten Gesamtkonzeptes.
In vielen Belangen die beste Wahl /Test vom 6. August 2006 Über keine andere Kaffe-Padmaschine werden mehr Rezensionen geschrieben als über die sehr erfolgreiche Philips Senseo II. Deshalb sind die Erfahrungen mit dieser Maschine sehr unterschiedlich. Während die meisten von diesem Gerät absolut begeistert sind, bemängeln andere den zu lauen Geschmack des gebrühten Kaffees, die zu geringe Wassertemperatur und zu geringe Füllmenge. Ich gehöre zu den begeisterten Personen - warum?
Als der Hype mit den Kaffee-Automaten begann, musste es natürlich eine Saeco Maschine sein, denn das Konzept war einfach: Handelsüblicher Kaffe wird gemahlen und in der Tasse landete ein schmackhafter Kaffe mit einer einzigartigen Crema. Leider war die Saeco Maschine teuer in der Anschaffung und sehr aufwändig in der Wartung. Reparaturen waren in den meisten Fällen sehr teuer.
Vor einem Jahr stieß auch Tchibo / Eduscho mit der Cafissimo auf den Markt. Ein Kapselsystem des größten Rösters in Deutschland und Österreich. Versprochen wurden 3 Kaffee-Sorten mit einer Maschine, nämlich normaler Kaffee, Kaffee-Crema und Espresso. Für die Cafissimo gibt's leider nur fünf Sorten zur Auswahl, verpackt in Kapseln, die nur für die Cafissimo passen. Klar, klang vielversprechend und wurde gekauft. Leider lässt die mangelnde Auswahl und der doch etwas zu bittere Kaffeegeschmack (übrigens bei allen Sorten, bis auf Sana) zu wünschen übrig. Außerdem ist der Wassertank zu hakelig in der Abwendung und nach dem Brühen war die Ablage um die Maschine mit Kaffeespritzern übersäht.
Dann entdeckte ich die Philips Senseo II. Zuerst war ich sehr skeptisch, da doch viele negative Meinungen in Foren zu finden waren. Jedoch überzeugte die erste Tasse bei einem Kollegen und für mich war klar: Diese Maschine muss her. Um es kurz zu fassen hier positiven und negativen Punkte:
+ Sehr leicht befüllbarer Wassertank + Unkomplizierte Reinigung (bis auf Elektronik alles geschirrspülerfest) + Unzählige Kaffeepads von unterschiedlichen Herstellern zur Auswahl: Regio, Jacobs, Lavazza, Segafredo, Douwe Egberts, etc. + Sehr schnelle Brühzeit + Toller Geschmack + Gebrauchte Pads sind kompostierbar, kein Restmüll + Tolles leichtes Crema + Sehr kompakte und platzsparende Maschine
- Kleiner Standardwassertank (reicht für etwa 3-4 Tassen), optional ist ein doppelt so großer als Zubehör erhältlich. - Tassenfüllmenge mit ca. 125 ml gering - lässt sich nicht dosieren
Fazit: ==== Nach all meinen Erfahrungen mit Kaffemaschinen und -Automaten, habe ich mit der Philips Senseo II jene Kaffeemaschine gefunden, die in allen Bereichen am meisten überzeugt. Von einem zu wässrigen Kaffe, einer mangelnden Crema und einer zu geringer Wassertemperatur kann keine Rede sein.
Als kleinen Tipp möchte ich noch erwähnen, dass die Senseo II mit den Jacobs Café Crema Pads den besten Kaffee brüht!
Perfekt für Singlehaushalte / Bericht vom 13. März 2006 Für kleine Kaffeemengen (bis 2 Tassen) ist diese Maschine optimal. Für Kaffee zwischendurch ist das Gerät optimal, da die Brühzeit sehr kurz ist. Bisher hatten die Kaffeepads von Senseo den besten Geschmack, allerdings habe ich nur 2 andere Produkte getestet.
Einige kleine Wehrmutstropfen sind, der etwas zu kleine Tank wenn man morgens zu zweit Kaffee trinkt und nicht bei einer Tasse bleibt und das dieser designtechnisch abgerundet ist, so das man ihn nicht wirklich optimal befüllen kann. Ansonsten wirklich gelungen...!
Gute Qualität, angenehme Bedienung / Bericht vom 11. November 2005 Habe die Kaffeemaschine fürs Büro gekauft. Da kann man auch Besuchern mal guten Kaffee anbieten. Das Wasser wird sehr schnell aufgebrüht, man hat die Wahl eine oder zwei Tassen (bzw. einen Becher) zu füllen. Nach dieser Menge stoppt die Maschine automatisch. Einige Senseo Pads sind schon mitgeliefert, diese sind relativ stark. Ich werde die Maschine jedoch mit preiswerteren Pads vom Discounter betreiben. Man kann keinen normalen Kaffee aufbrühen oder Espresso machen. Nur Pads. Lohnt sich also sicher eher für Wenigtrinker oder Leute mit sehr hohen Qualitätsansprüchen an einen Kaffee. Der Unterschied zu Filterkaffee ist enorm - man möchte nicht mehr zur alten Maschine zurück.
Tipp vom sparsamen Schwaben / Bericht vom 15. November 2005 Ich bin begeistert von meiner Senseo-Kaffeemaschine. Um an den teuren Pads zu sparen, gebe ich ab und zu unter ein gerade gebrauchtes Pad einen Kaffeelöffel von löslichem Kaffee. Auch hier kommt der Kaffee mit der wunderbaren Crema.
Begeisterung / Bericht vom 1. November 2005 Habe meine Senseo bereits ein halbes Jahr und bin echt begeistert. Die macht auf Knopfdruck eine Tasse herrlichen Kaffee und ist in der Handhabung und Pflege sehr einfach.Meine Filterkaffeemaschine steht seitdem tatenlos in der Ecke.Bei den Pads kann man sparen, indem man die günstigeren kauft. Ein Qualitätsunterschied ist kaum feststellbar. Ein wahrer Alltagsfreund, meine Senseo!!
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